Forscher haben bestimmte Zellarten, sog. Orts- und Gitterzellen, entdeckt, mit deren Hilfe wir uns im Raum zurecht finden. Damit können wir erklären, wie unser Orientierungssinn funktioniert. Weiterlesen können Sie hier. In der Physiognomik entdeckte Josef Gall den Orientierungssinn an einer bestimmten Stelle am Kopf. Müssen diese Erkenntnisse nun völlig über Bord geworfen werden, weil neuere Forschungen der Neurowissenschaften die verantwortlichen Zellen finden? Nein sagt Wilma Castrian, denn das was die Wissenschaft heute durch Messungen belegen kann, sollte verknüpft werden mit den Erkenntnissen früherer Zeiten und dann könnte man in diesem Falle überprüfen, ob bei Menschen mit einem guten Orientierungssinn auch die entsprechende Stelle am Kopf mehr Ausstrahlungsqualität hat. Es gibt also noch viel zu forschen, zu hinterfragen und zu vernetzen.