Grippewelle – was kann man tun?

Die Grippewelle hat immer noch große Teile der Bevölkerung im Griff. Grippale Infekte und auch Fieber gehören zum immunologischen Lernprozess eines Organismus und werden als sinnvolle Phänomene aufgefasst. Grundsätzlich muss also entschieden werden, ob überhaupt eine Behandlungsindikation besteht. Diese liegt vor bei ausgeprägtem individuellen Leiden, starker Krankheitsreaktion oder konstitutioneller Schwäche (rezidivierende und schlecht abheilende Infekte).

Wir geben Ihnen Tips, was Sie prophyllaktisch oder im Erkrankungsfall tun können:

Prophyllkatisch:

  • Viel Bewegung an der frischen Luft. Dabei im „Zwiebellook“ kleiden, damit sie nicht schwitzen und danach frieren.
  • Auf ausreichend Vitamine, Vitalstoffe und Mineralien achten. Im Bedarfsfall und bei hoher Erregerexposition: Substitution mit Vitamin C, Zink und Vitamin D .
  • Ein warmes Frühstück mit Getreide, Obst, Leinöl und Nussmus stärkt den Wärmehaushalt des Organismus am Morgen.
  • Salate aus Kohlgemüse enthalten sehr viel Vitamin C, ebenso Kresse und Alfalfa-Sprossen.
  • Viel Trinken, am besten warm: Ingwertee, Koriander, Fenchel, Huflattich etc. – keine Minze, da die eher kühlt!
  • Grapefruitkernextrakt – 3x10Tr.
  • Nach 17h keine schweren Mahlzeiten mehr zu sich nehmen.
  • Aufsteigende Fußbäder mit Basensalz 2x / Woche
  • Ausreichend Schlaf und Erholung

Therapie:

  • Für ausreichende Durchlüftung und Befeuchtung der Räume sorgen – evtl. mit ätherischen Ölen die Luft befeuchten
  • Mundspülungen und Inhalationen mit: Calendula, Ingwer, Salbei, Myrte, Thymian, Spitzwegerich
  • Ansteigende Fußbäder
  • Bei Fieber Wadenwickel mit Zitronenzusatz
  • Nasenrücken und Nasenseiten massieren
  • Farbbestrahlung mit grünem Licht, bei Fieber mit blauem Licht.
  • Homöopathische Mittel nur nach individueller Verschreibung
  • Vitamin C und Zink, Grapefruitkernextrakt
  • Spenglersan G – 3x tgl.
  • Echinacea-Tinktur (Echinaceae herb.)  oder Umckaloabo-Tinktur – oder im Wechsel