Keime in Fertigsalaten

Oft ist keine Zeit, sich einen Salat frisch zu machen und es ist ja auch so praktisch: Tüte auf, Dressing drüber, fertig ist der Salat. Gerade für alleinstehende und berufstätige Menschen ist es sehr einfach, so noch einen frischen Salat zu bekomen. Aber leider meist mit samt einer großen Menge an Keimen, Hefen und Schimmelpilzen!

Forscher der Universität Leicester https://www2.le.ac.uk/offices/press/press-releases/2016/november/juices-from-damaged-salad-leaves-massively-stimulate-salmonella-growth-and-salad-leaf-colonisation-study-shows und Stiftung Ökotest https://www.oekotest.de/essen-trinken/27-Fertigsalate-im-Test_105629_1.html warnen wieder einmal vor Fertigsalaten, da diese vermehrt mit Keimen und Schadstoffen belastet sind. Salat, der in Plastiktüten eingeschweißt ist, ist sogar noch stärker betroffen. Innerhalb weniger Tage kann zum Beispiel die Salmonellen-Belastung des Salates um den Faktor 1000 ansteigen. Besonders stark verbreiten sich Keime  an den Schnittkanten des Salates. Der Pflanzensaft bietet einen hervorragenden Nährboden für schnelleres Wachstum und er macht die Keime auch noch ansteckender.

Frischer Salat – frisch geerntet

Das ist nur einer der vielen Gründe, warum Homöopathen die Ernährungsgewohnheiten ihrer Patienten genau hinterfragen. Hinter rezidivierenden Abdominalbeschwerden könnten  z.B. auch Schimmelpilze im Tütensalat stecken. Dann helfen die homöopathischen Globuli zwar bei den akuten Beschwerden, doch die Ursache ist damit nicht behoben. Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie wies vor gut 200 Jahren schon auf die Heilungshindernisse hin, wenn Symptome immer wieder auftraten. Für ihn war eine gesunde, vitalstoffreiche  Ernährung immens wichtig. Und betrachtet man Fertigsalate, so sind diese häufig mit Hefen belastet und Menschen mit schlechtem Immunsystem können davon Beschwerden bekommen. Gerade Schwangere, Kinder und alte Menschen sollte man dahingehend beraten, dass sie sich frische Salate zubereiten. Auch verlieren Salate innerhalb kürzester Zeit ihre Vitalstoffe und sollten grundsätzlich so frisch wie möglich nach der Ernte verzehrt werden.

Wir alle sind aufgerufen, uns Gedanken über eine vitalstoffreiche Ernährung zu machen. Möchte man dennoch hin und wieder auf einen Fertigsalat zurückgreifen, dann sollte man diesen noch am gleichen Tag verzehren. Um die Ausbreitung von Bakterien einzudämmen, sollten geschnittene Salate immer im Kühlschrank unter 7 Grad gelagert werden. Und vor dem Verzehr sollten die abgepackten Salate immer noch gewaschen werden.

Oder Sie wählen folgende Alternative: Sie waschen Ihren Salat vorab und verpacken ihn in einen Frischebeutel für Salat aus Baumwolle (z.B. von Waschbär), in dem der Salat gut ein paar Tage hält. Und achten Sie bei der Auswahl Ihres Salats auf eine biologische Qualität, dann sind Sie zumindest mit Düngern und Pestiziden schon auf der  verträglicheren Seite. Und Sie tun gleichzeitig etwas für eine enkeltaugliche Zukunft.