Virusprophylaxe:

Die Berichterstattungen über das Corona-Virus reißen nicht ab und sie schüren massive Ängste in der Bevölkerung. Aus diesem Grunde finden Sie in diesem Artikel ein paar Fakten zum Virus und zur Virusprophylaxe. Denn Angst schwächt das Immunsystem.

Fakten und Zahlen:

Ein paar wenige Zahlen (3.3.2020): Die jüngste Statistik spricht beim Corona-Virus von 60.000 Infizierten und über 1.300 Toten, davon 99% in China. Im Vergleich dazu forderte die Influenzawelle 2017/2018 in Deutschland rund 25.100 Tote laut Robert-Koch-Institut. Das war allerdings der höchste Wert in 30 Jahren, der niedrigste lag bei 800. In China sind in der Wintersaison 2019/2020 ca. 15 Millionen Menschen an Grippe erkrankt. Über 8.000 Menschen sind daran gestorben. Im Langfristvergleich ist das kein besonders hoher Wert, selbst wenn man die mehr als 1.300 Toten des Corona-Virus dazu zählen würde. Die Relationen sind einfach derzeit sehr verschoben, was nicht heißen soll, das man das derzeitige Corona-Virus SARS-CoV-2 bagatellisieren sollte. Aber vor lauter Hiobsbotschaften zum Corona-Virus wird die derzeit sich ausbreitende Influenza häufig übersehen. Die Grippe hat in den vergangenen Wochen an Dynamik gewonnen. Das Robert Koch-Institut (RKI) erfasste seit Herbst ca. 79.000 Fälle, davon etwa die Hälfte in den vergangenen Wochen. Die Grippewelle erreicht oft im Februar ihren Höhepunkt und kann sich auch bis in den März schieben.

Coronaviren gehören übrigens zu den typischen Viren, die Erkältungskrankheiten auslösen. Sie kommen gleich nach den Rhinoviren und lösen ca. 25% aller grippalen Infekte aus. Die meisten Menschen wissen gar nicht, dass sie schon längst einmal mit einem Corona-Virus infiziert waren. Es gibt nämlich eine große Zahl von verschiedenen Coronaviren. Nach Angaben der Universität des Saarlandes ist jede fünfte Erkältung von einem Virus aus dieser Gruppe ausgelöst. Meist führen die Infektionen zu akuten Symptomen wie Schnupfen, Husten, Heiserkeit, sie können aber auch, wie beim aktuellen Virus, zu einem schweren akuten Atemwegssyndrom führen. Diese Mutation des Corona-Virus kennen wir Menschen noch nicht und deshalb ist es gut, Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten, um zu verhindern, dass zu schnell zu viele Menschen erkranken. Gleichtzeitig ist es wichtig, die eigene Abwehrkraft zu steigern.

Die Inkubationszeit der SARS-CoV-2 wird derzeit auf 2-11 Tage geschätzt und es scheint so, dass er auch bei leichten Symptomen des Überträgers bereits ansteckend ist. Die Symptome sind meistens harmlos und ähneln einer normalen Erkältung. Nur in seltenen Fällen kommt es bei immungeschwächten Patienten zu einer schweren Lungenerkrankung. Die Sicherheitsmaßnahmen zielen darauf ab, diese Menschen zu schützen. Im Laufe einer gewissen Zeit werden die meisten von uns diese Infektion durchgemacht haben und wir haben Antikörper dagegen gebildet.

Also was kann man tun, um sich vor viralen Infekten zu schützen? Egal, ob es sich nun um das SARS-CoV-2 oder um andere Grippeerreger handelt.

Prophylaxe und Steigerung der Immunkraft ist wichtiger wie Therapie!

Wichtigste Schutzmaßnahme:

  • Regelmäßig Hände waschen.
  • Nicht in die Hände niesen sondern lieber in ein Einwegtaschentuch, das Sie danach entsorgen oder in die Ellenbeuge!
  • Menschenansammlungen vermeiden. Deshalb ist es ratsam, nicht bei jedem banalen Infekt in ein überfülltes Wartezimmer beim Arzt oder im Krankenhaus zu gehen. Wenn Sie jedoch Fieber und Atemsymptome bekommen, sollten Sie einen Arzt kontaktieren, damit entsprechende Untersuchungen gemacht werden. Bitte rufen Sie davor beim Arzt oder in der Klinik an und schildern Sie Ihren Verdacht, damit Sie von vornherein isoliert werden können.
  • Kinder bis zu 3 Jahren und ältere Menschen sind besonders gefährdet und sollten sich deshalb so wenig wie möglich in Menschenansammlungen aufhalten.
  • Bewegung an frischer Luft ist sehr immunstärkend. Möglichst 1 Stunde am Tag Bewegung an der frischen Luft wäre wichtig!
  • Ausreichend Schlaf. Regelmäßige Pausen und Zeiten zum „Runter-Kommen“.
  • Abhärtung wie z.B. Sauna, Kneipp’sche Güsse, ansteigende Fußbäder und Wechselduschen – aber nicht bei jedem Typ! Sprechen Sie uns an, ob und wie es für Sie passt!
  • Raumluftbefeuchtung. Wenn möglich mit Sole-Zusätzen oder HOCL-Raumbefeuchtungen alle paar Tage.
  • Kolloidales Silber als Desinfektionsmittel, mit dem Sie Hände und Gesicht besprühen. Es hat antimikrobielle und antivirale Eigenschaften. Achten Sie auf eine hohe Qualität!
  • Salz-Inhalationen.

Ernährung als Prophylaxe:

  • Pflanzliche Ernährung und Verzicht auf Zucker und Weißmehl. Virusinfektionen greifen das Immunsystem besonders an, wenn der Mensch sich in der Unterzuckerphase befindet, die extrem stark nach Zucker- oder Weißmehlkonsum ausfällt!
  • Grünkohl und Süßkartoffeln enthalten sehr viel Betacarotin, das im Körper zu Vitamin A umgebaut wird.
  • Chlorella-Algen enthalten auch viel Betacarotin.
  • Acerolakirschensaft, Sanddornsaft, rote Paprika, Alfalfa, Sauerkraut als Vit-C-Spender.
  • Schwarzer Holunder, ein altbekanntes Mittel bei Erkältungen verhindert das Eindringen des Virus in die Zelle, womit es sich nicht mehr weiter vermehren kann. Zudem kann das Immunsystem Antikörper gegen das Virus aufbauen. Als Saft oder als Präparat, z.B. Flu Immune.
  • Milchsauer vergorenes Gemüse, Kimchi.
  • Rettich, Kresse, Senf.
  • Kauen Sie auf einem Stück Ingwer, frischem Rosmarin oder Kardamonkapseln, wenn Sie in einer Menschenmenge sein müssen.
  • Trinken Sie regelmäßig ein bisschen Wasser, evtl. mit Zitrone oder Ingwer, dann können Keime im Mund-Rachen-Raum gebunden und in den Magen transportiert werden.

Folgende naturheilkundliche Medikamente könnten gut vorbeugen:

  • Vitamin D – evtl. mal kurzfristig hoch dosiert. Aber bitte nicht ohne Laborbefund und Begleitung durch Ihren Arzt oder Heilpraktiker. Todesfälle durch Influenza und Lungenentzündung standen laut Untersuchungen häufig in Verbindung mit einem niedrigen Vit-D-Spiegel.
  • Vitamin A – wichtig für die Entwicklung bestimmter Immunzellen, wie den T-Lymphozyten.
  • Vitamin C – nicht bei hochdosiertem Vit D!
  • Zink 35-50mg / Tag, z.B. Zinkorot
  • Echinacea purpurea und Echninacea angustifolia
  • Umkaloabo
  • Cistus canadensis: krankmachende Viren werden umhüllt und die Bindung an Schleimhäute werden verhindert.
  • Propolis, Salbei, Thymian bei Husten
  • Süßholztinktur wirkt bei viralen Erkrankungen sehr gut.
  • Rotalgen mit Jod
  • Justica adhatoda D3: tgl 10 Tropfen stärken das Immunglobulin E und bildet damit einen guten Schutz gegen virale Infektionen.
  • Flu Immune von Energybalance – Holunder, schwarze Johannisbeere, Echinacea, Vitamin C und Zink. Dosierung: 3 Kapseln täglich zur Abwehrsteigerung in Infektionszeiten, bei Flugreisen oder in Menschensammlungen 4 Kapseln täglich. Eine 4-wöchige Kur im frühen Frühjahr damit zu machen, stärkt das Immunsystem.
  • Save Strol Cypibi: von Dr. Wurster entwickeltes Savestrol-Produkt, das die natürlichen Killerzellen erhöht und vor Infektionen schützt.
  • Aufbau einer leistungsfähigen Darmflora durch Probiotika. Dabei stärkt das Bacterium Lactobacillus fermentum den Körper so stark, dass er weniger anfällig gegen virale Infektionen wird.

Homöopathie:

Bereits Hahnemann hat schwerste Infektionskrankheiten erfolgreich behandelt. Bei Epidemien gibt es häufig ein Mittel oder wenige Mittel, die dafür in Frage kommen, das nennt man dann den Genius epidemicus. Dennoch gehört die homöopathische Behandlung immer in die Hände eines gut ausgebildeten Homöopathen, der bei bestehender homöopathischer Therapie beurteilen kann, wie nun vorzugehen ist. Eine homöopathische Prophylaxe entspricht nicht der klassisch homöopathischen Denkweise, wenngleich sie in Indien durchaus praktiziert wird. Auch diese sollte wenn überhaupt, möglichst individualisiert angewendet werden. Sprechen mit dem Homöopathen Ihres Vertrauens. Sollten Sie noch einen gut ausgebildeten Homöopathen suchen, werden Sie auf dieser Seite fündig.

Fazit:

Machen Sie nicht alle Schutzmaßnahmen gleichzeitig, sondern wechseln Sie ab und tun Sie immer ein bisschen etwas für Ihre Gesundheit. Auf Bewegung, möglichst an der frischen Luft, ausreichend Schlaf und gesunde Ernährung sollten Sie täglich achten. Die Ernährung sollten Sie möglichst regional, biologisch und passend zur Jahreszeit wählen.

Nahrungsergänzungen und Medikamente wechseln Sie ab, je nachdem, was wirklich für Sie jetzt hilfreich ist. Lassen Sie sich ggf von Ihrem Arzt oder Heilpraktiker beraten.

Lassen Sie sich nicht in die Hysterie und Angst vor dem Virus hinein ziehen. Angst raubt Kraft und macht uns krank. Vergessen Sie nicht, täglich zu lachen!

Nun wünsche ich Ihnen, dass Sie gut durch den Winter kommen. Stöbern Sie gerne noch auf unserer Seite, Sie finden noch weitere passende Artikel zum Thema Prophylaxe. Und denken Sie daran: Eine positive Lebenseinstellung ist die beste Stärkung für ein gesundes Immunsystem.