Entgiftung

Lila-Rottöne

Das Rad des neuen Jahres beginnt sich wieder zu drehen und vielleicht dreht sich das eine oder andere auch ein bisschen anders als im letzten Jahr. Jeder von uns kann einen Beitrag dazu leisten, denn wie sagte Mahatma Gandhi: Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.

Immer nach den Feiertagen entwickeln sich von neuem die Vorsätze, nach den vielen Festessen das Thema Abnehmen und Entgiftung anzugehen. Dabei ist Entgiftung generell ein Thema in unserer Zeit in der wir so vielen Giften ausgesetzt sind in der Umwelt, durch unsere Pflegeprodukte, durch unsere Kleidung und Materialien mit denen wir uns einrichten und vieles mehr.

Heute gebe ich ein paar Ideen dazu, wie wir uns entgiften können.  

Ebenen der Entgiftung:

Die Ernährung:

Zum einen kann man sich mal wieder (alle Jahre wieder) grundsätzlich Gedanken zur eigenen Ernährung machen und sich überlegen, vielleicht mal andere Ernährungsformen auszuprobieren. Eine gesunde und auch für die Umwelt entlastende Ernährungsform ist die vegetarische und vegane Ernährung und natürlich die Beachtung der Herkunft meiner Lebensmittel. Also warum nicht einfach mal eine Woche mal was ganz Anderes ausprobieren? Oder Intervallfasten? Oder Basenfasten? Es gibt viele Möglichkeiten – packen wir es an und probieren mal etwas aus, was wir bisher noch nicht gemacht haben. Und sei es nur mal für drei Tage. Besser für 7 Tage oder gar einen ganzen Monat. Sie werden erstaunt sein, welchen Unterschied das macht.

Die Nahrungsergänzung:

In diesen Tagen spricht mal viel von Ausleitung von Giftstoffen – nicht nur von Nahrungsgiften. Eine regelmäßige Entgiftung der Ausscheidungsorgane gehört aber von je her zu den wichtigsten Grundlagen in der Naturheilkunde. „Erst die Schleusen öffnen“ – höre ich noch einen meiner Lehrer im Ohr.

Eine Kur von 6 Wochen, die man gerne auch zweimal im Jahr durchführen sollte, könnte dann folgendermaßen aussehen. Die Mengenangaben sind alle so gestaltet, dass es bei gesunden Menschen ausreicht. Für besondere Anliegen bitte immer anhand von Laborkontrollen arbeiten. Wir beraten Sie gerne in unserer Praxis. 

Als Unterstützung für die Organe:

  • Mariendistel Urtinktur
  • Solidago Urtinktur
  • Crataegus Urtinktur
  • Dazu Bitterkräuter wie Bitterstern, Heidelberger Bitterkräuter oder Ähnliches. Die Urtinkturen sind von der Fa. Ceres besonders hochwertig. Davon reichen dann 5-7 Tr täglich.

Dann folgende Mikronährstoffe:

Refresher, Physiognomik, Homöocampus
  • Silizium 200 mg  – zur Ausleitung von Aluminium.
  • Selen 100-200 µg –  zur Ausleitung von Quecksilber. Am besten in Form von Selenmethionin.
  • Jod 200 µg – zu Ausleitung von Fluorid und Bromid.
  • Vitamin C 1.000mg – für Ausleitung verschiedener Gifte.
  • Dies sind allg. Dosierungen, die gut verträglich sind. Individuelle Dosierungen müssen laborkontrolliert werden und werden in unserer Praxis auf jeden Einzelfall abgestimmt.

Zur weiteren Ausscheidung von Giften ist dann noch sinnvoll:

  • Naturmineralien, die Gifte aufsaugen und ausscheiden wie z.B. Zeolith, Heilerde oder Trinkmoor der Fa. Sonnenmoor. Man kann diese Produkte auch im monatlichen Wechsel einnehmen.
  • Algen: Spirulina und Chlorella. Chlorella bindet Gifte und Spirulina liefert viele wertvolle Nährstoffe, um Gifte auszuscheiden.
  • Koriander löst Gifte, weswegen man damit erst später einsetzt, damit der Körper nicht mit Giftstoffen geflutet wird.
  • Schwermetall-Entgiftungs-Smoothie nach Anthony Williams: Gerstengrassaftpulver, Spirulinapulver, Wilde Heidelbeeren (TK oder Pulver), Koriander (Blätter oder Tropfen) und die Rotalge Dulse (Pulverform), dazu 1-2 Bananen und den Saft von 1 Orange. Alles zusammen mixen und als Smoothie zu sich nehmen. Wem die Alge nicht im Smoothie schmeckt, der nimmt sie extra zu sich über das Essen gestreut oder in Saft oder Kokoswasser getrunken.

Innere Entgiftung:

Damit hätten wir die stoffliche Entgiftung grob beschrieben. Genauso wichtig, wenn nicht noch wichtiger ist aber auch die innere Entgiftung. Damit meine ich, dass es wichtig ist, sich seines Innenlebens bewusst zu werden, seiner Gedanken, Empfindungen und Gefühle. Es ist wichtig, dass es uns bewusst wird, dass wir uns durch unsere ängstlichen, sorgenvollen, wütenden Gedanken auch vergiften. Es ist wichtig, dass wir uns auszurichten auf das, was wir eigentlich sind, auf das worin wir alle miteinander verbunden sind. Dazu kann uns der Atem ein wunderbarer Lehrer sein: in der Meditation, in der bewussten Selbsterforschung, in der Ausrichtung auf die Stille und das Licht in uns. Wir alle tauschen die Luft, die wir atmen miteinander aus.

Tägliche Atemübungen wirken entspannend, reinigend und nährend für Körper, Geist und Seele. Es gibt viele Übungen, die man machen kann, wichtig ist es, eine kleine Routine zu entwickeln und da helfen kleine Übungen oft mehr, als wenn man eine lange Übungsabfolge dann gar nicht macht. Ab und zu ist es dann auch gut, sich auf ein längeres Eintauchen in den Atem einzulassen.

Hier eine kleine Atemübung, deren positiver Effekt bis zu 3h in Körper und Geist wirken kann:

  • Stresshormon Kortisol sinkt
  • Glückshormone steigen
  • Das Gehirn wechselt von Beta zu mehr Alpha-Wellen und das Herz entspannt
Sterne
Michael Rabe

Die Übung: 5 Sek einatmen – den Atem kurz anhalten, 5 Sek ausatmen, kurze Pause und wieder 5 Sek einatmen. Gleichmäßig und langsam ein- und ausatmen. Damit reduziert sich das Atemtempo auf 4-6x / Minute. Diese Übung für 3-5 Minuten wiederholen. Das kann man immer auch zwischendurch machen, wenn man irgendwo warten muss z.B. Mit dieser Atmung werden Säuren ausgeschieden und wir werden in kürzester Zeit wieder ausgeglichener. Probiere es aus!